dat zekt projekte privat kontakt links bloß weg hier
 
 fuckparade   ich beteilige mich mehr oder weniger aktiv beim org-team der fuckparade. leider denken die meisten immernoch, wir wären die "anti-loveparade" oder bestenfalls eine gabberdemo. worum es der fuckparade geht, wird von den medien nicht oder falsch dargestellt. aktive teilnahme bei euromayday, anti-nazi-kiezdemos oder buko zeigen sehr wohl, dass es uns nicht nur um musik geht. natürlich haben die meissten ihre wurzeln in der musik. doch so wie manche politisch interessierte menschen irgendwann zur gitarre greiffen, um ihre meinung besser zu transportieren, sind wir zb. aufgrund von erfahrungen mit behörden oder dem alltäglichen leben zu der erkenntnis gekommen, etwas gegen diese missstände zu unternehmen. nun sind wir ein ziemlich bunter haufen - musikalisch wie auch politisch. und es ist nicht immer leicht alle in einen konsens zu bringen. also was wollen wir: NO NAZIS: eigendlich klar. trotzdem war dies in den letzten jahren DAS zentrale thema. da es auch gerade in vielen underground- musikscenen zu unterwanderung und verpflechtungen von faschistischen inhalten gibt. sei es die darkwave, industrial oder gabber- scene. wenn also jemand auf einer fupa-demo nazis enddeckt, bitten wir ausdrücklich dies der demoleitung zu sagen. wir lassen dann diesen menschen von der polizei entfernen. desweiteren gab es von der ag fred hirschmann mehrere forenbeiträge zum thema bunkertom als mitglied der blc und seiner teilnahme an der fupa. hier zur klarstellung: die blc ist seit 2003 nicht mehr bei der fuckparade. GEGEN ZWANGSVERHÜBSCHUNG: das wort ansich sagt eigendlich schon alles aus. und hier liegt eigendlich auch unsere stärke. in der vernetzung von aktiven menschen zur stärkung des underground jenseits vo viva, universal und co. vielfalt statt leicht verträglicher einheitsbrei á la kaufhaus-easylistening. womit wir beim nächsten thema wären. GEGEN KOMMERZ: dort gibt es mehrere probleme und ansätze. zum einen die GEMA, die zum beispiel bei demos und veranstaltungen pauschal gebühren erhebt, auch wenn die gespielten künstler nicht bei der GEMA gemeldet sind. die gelder erhalten dementsprechend nicht die künstler, sondern werden prozentual an die hitparadenplätze verteilt. im klartext finanzieren deathmetalpartys britney spears(so richtig geschrieben?). zum zweiten wird es immer schwieriger undergroundclubs zu betreiben. schuld daran sind auflagen der von gewerbeamt, umweltamt und bauamt die enorme kosten und somit eine zwangsweise kommerzialisierung nach sich ziehen. zwischennutzungsregelung, "konzession light" oder vereins- veranstaltung sind einige konzepte, die unter anderem auch von der clubkomission behandelt werden. so, dies ist nur ein kleiner überblick. geht einfach mal zurfuckparadeseite.